Welches Tier ist ein Freund, welches ein Hauptgericht?

Von : | 0 Kommentare | On : Februar 21, 2013 | Kategorie : Vegetarier in den Medien

Vor allem bei Fleischskandalen wird der Unterschied zwischen den aufgetischten Fleischsorten deutlich: Warum wollen Menschen Rinder essen aber keine Pferde?

Süddeutsche.de hat zu diesem Thema eine amerikanische Psychologie- und Soziologie-Professorin interviewt. Diese ist selbst Vegetarierin geworden, als sie nach dem Essen eines Hamburgers im Krankenhaus landete.

Bereits in ihrer Doktorarbeit beschäftigte sich Melanie Joy mit dem psychologischen Verteidugungsmechanismus, den Menschen nutzen um trotz moralischer Bedenken Fleisch zu essen. Die empfundene Empathie wird teilweise geblockt um Fleisch zu essen, andererseits gibt es Tiere, zu denen man eine enge Bindung aufbaut. Mit einer unterschiedlichen Wahrnehmung der Tiergruppen können Fleischesser dies rechtfertigen.

Ein Bestandteil dieses Prozesses ist gemäß Joy das Leugnen, das heißt das Ausblenden der Tierhaltung und Schlachtung, was in der heutigen Zeit funktioniert, da viele niemals Ställe oder Schlachthöfe zu Gesicht bekommen. Zudem rechtfertigt jeder Fleischesser dies als natürlich und normal.

Während es mormal ist Fleisch zu essen, müssen Vegetarier ihre “ungewöhnlichen” Essgewohnheiten rechtfertigen.

Das ganze Interview auf www.sueddeutsche.de lesen:

Warum wir Rinder, aber keine Hunde essen


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